John Steinbecks Positano (1953)

Auf dem selbstgeführten Audioguide durch Positano in Gingerguide ist John Steinbecks Positano (1953) ein Stopp von etwa ca. 30 Min.. Stell dich davor, drück auf Play für eine kurze vertonte Geschichte und stell dem eingebauten KI-Guide jede weitere Frage.

  • Art historisch
  • Empfohlener Aufenthalt ca. 30 Min.
  • Positano Guide Positano
John Steinbecks Positano (1953), Positano
Foto: Wikimedia Commons

Über John Steinbecks Positano (1953)

1953 schrieb John Steinbeck für Harper's Bazaar die maßgebliche Beschreibung Positanos: "Es ist ein Traumort, der nicht ganz wirklich ist, solange man dort ist, und der lockend wirklich wird, nachdem man fort ist", ein Artikel, der Positano auf die internationale Reisekarte setzte.

1953 besuchte der amerikanische Romancier John Steinbeck, gerade mit Jenseits von Eden fertig geworden und bereits Träger des Pulitzer-Preises, Positano und schrieb für die Zeitschrift Harper's Bazaar einen Reiseartikel, der seither als die literarische Beschreibung des Dorfes schlechthin zitiert wird. Der Text beginnt mit dem berühmten Satz: "Positano beißt tief. Es ist ein Traumort, der nicht ganz wirklich ist, solange man dort ist, und der lockend wirklich wird, nachdem man fort ist." Steinbeck blieb mehrere Monate in Positano und verliebte sich zutiefst in das Dorf. Er beschrieb die Praktikalitäten des dortigen Lebens (dass alles per Boot ankommt, die Treppen, die Lastenträger, die Waren den Berg hinauf und hinunter schleppen), das gesellschaftliche Leben, das Essen, das Licht. Sein Artikel fängt etwas ein, das Reiseführern gewöhnlich entgeht: jene Qualität von Abwesenheit und Sehnsucht, die Positano in denen hervorruft, die dort gewesen sind. Dem Artikel wird zugeschrieben, Positano aus einem Ort, den nur eine kleine künstlerische und intellektuelle Elite kannte, in ein internationales Reiseziel verwandelt zu haben. Steinbeck selbst merkte mit einiger Ambivalenz an, es sei "eine traurige Tatsache, dass Positano nur wenigen Menschen bekannt ist, die es finden und wie ein eifersüchtig gehütetes Geheimnis für sich behalten", im Wissen, dass sein Artikel genau diese Heimlichkeit beenden würde.

Wusstest du schon? John Steinbeck erhielt 1962 den Nobelpreis für Literatur, neun Jahre nach seinem Positano-Artikel. Das Nobelkomitee würdigte sein "realistisches und phantasievolles Schreiben, das mitfühlenden Humor mit scharfer sozialer Wahrnehmung verbindet". Sein Positano-Artikel gilt, obwohl weit kürzer als seine Romane, als eines der schönsten Beispiele der erstgenannten Qualität.

Wie viel Zeit brauchst du für John Steinbecks Positano (1953)?

Etwa ca. 30 Min. passen gut für John Steinbecks Positano (1953) — Zeit, es richtig anzuschauen und seine Geschichte vor Ort zu hören. Bleib, solange du magst; auf einem selbstgeführten Spaziergang läuft keine Uhr.

Solltest du an John Steinbecks Positano (1953) haltmachen?

Ja — John Steinbecks Positano (1953) gehört zu den 12 Orten, die das Gingerguide-Team in Positano recherchiert und vertont hat. Die Geschichte sagt dir, warum sich der Stopp lohnt, und der KI-Guide ergänzt, was du dich noch fragst.

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